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An­ge­bot 84 von 241 vom 28.11.2017, 14:30

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TU Ber­lin - IWF

Unser For­schungs- und Lehr­an­ge­bot ori­en­tiert sich an Tech­no­lo­gie und Manage­ment des indus­tri­el­len Fabrik­be­triebs und umfasst sowohl die Ent­wick­lung von Pro­zess­tech­no­lo­gien und Pro­duk­ti­ons­an­la­gen als auch deren infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Model­lie­rung. In sechs Fach­ge­bie­ten arbei­ten Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler inter­dis­zi­pli­när an der "Digi­ta­len Fabrik". Unser Ziel ist es, Pro­dukt­ent­wick­lung, Fer­ti­gungs­pla­nung und Pro­duk­tion infor­ma­ti­ons­tech­nisch so abzu­bil­den und zu ver­net­zen, dass Pro­duk­tent­ste­hungs- und Lebens­zy­klen durch­gän­gig simu­liert, veri­fi­ziert und opti­miert wer­den kön­nen. Bereits 1904 gegrün­det, sind wir eine der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ein­rich­tun­gen pro­duk­ti­ons­tech­ni­scher For­schung und Lehre in Deutsch­land. Mit gegen­wär­tig etwa 170 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern bil­den wir jähr­lich etwa 200 Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten in Maschi­nen­bau und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen aus.

Unter­su­chung der Schä­di­gungs­ver­läufe von faser­ver­stärk­ten Kunst­stof­fen in zer­stö­ren­den Werk­stoff­prü­fun­gen

Expe­ri­men­telle Abschluss­ar­beit auf dem Gebiet der Fer­ti­gungs­tech­nik

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Am Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Fabrik­be­trieb (IWF) der TU Ber­lin wer­den Fer­ti­gungs­pro­zesse für faser­ver­stärkte Kunst­stoffe ent­wi­ckelt und opti­miert. Auf­grund ihres spe­zi­el­len Auf­baus kann es bei die­sen Werk­stof­fen wäh­rend der zer­spa­nen­den Bear­bei­tung zu Bau­teil­schä­di­gun­gen kom­men, die sich nega­tiv auf die Lebens­dauer der gefer­tig­ten Teile aus­wir­ken. Gefer­tigte Bau­teile müs­sen daher kos­ten­in­ten­siv geprüft und nach­be­ar­bei­tet wer­den. Ziel eines aktu­el­len For­schungs­pro­jek­tes ist es, eine auf Kör­per­schall­mes­sung basie­rende Pro­zess­über­wa­chung zu ent­wi­ckeln, die in der Lage ist uner­wünschte Bau­teil­schä­di­gun­gen auto­ma­ti­siert zu detek­tie­ren.

Inhalt die­ser Arbeit ist die Unter­su­chung des Schä­di­gungs­ver­laufs von faser­ver­stärk­ten Kunst­stof­fen in zer­stö­ren­den Werk­stoff­prü­fun­gen mit­tels Kör­per­schall­mes­sung. Als zer­stö­rende Werk­stoff­prü­fun­gen sol­len dabei Zug-, Druck- und Bie­ge­ver­su­che durch­ge­führt wer­den. Wäh­rend der Werk­stoff­prü­fung sind die Kör­per­schall­si­gnale auf­zu­zeich­nen und in einem zwei­ten Schritt den mit­tels Ras­ter­elek­tro­nen­mi­kro­sko­pie bzw. Com­pu­ter­to­mo­gra­phie nach­ge­wie­se­nen, unter­schied­li­chen Schä­di­gungs­me­cha­nis­men von CFK-Bau­tei­len zuzu­ord­nen. In wei­ter­füh­ren­den Arbei­ten kön­nen die gewon­ne­nen Kennt­nisse dann zur Kali­bra­tion einer Online-Pro­zess­über­wa­chung ver­wen­det wer­den.

Diese Arbeit lässt sich in fol­gende Schwer­punkte unter­tei­len:
  • Erfas­sen des Stands der Tech­nik hin­sicht­lich Pro­zess­über­wa­chung, Werk­stoff­prü­fung, Schä­di­gung von Faser­ver­bund­bau­tei­len, Kör­per­schall­mes­sung und - ana­lyse
  • Durch­füh­rung von Ver­suchs­rei­hen (z.B. Zug-, Druck-, Bie­ge­ver­such)
  • Durch­füh­rung von Bau­teil­in­spek­tio­nen mit dem Ras­ter­elek­tro­nen­mi­kro­skop / Tomo­gra­phie
  • Extrak­tion von Kenn­wer­ten aus den Kör­per­schall­si­gna­len und Zuord­nung zu Bau­teil­schä­di­gun­gen
  • kri­ti­sche Bewer­tung der Ver­suchs­rei­hen und Benen­nung von Opti­mie­rungs­po­ten­zial
  • voll­stän­dige Doku­men­ta­tion der Ergeb­nisse und der Mess­se­tups

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie soll­ten fol­gende Anfor­de­run­gen erfül­len:
  • Struk­tu­rierte Vor­ge­hens­weise, schnelle Auf­fas­sungs­gabe
  • Pro­gram­mier­kennt­nisse (z.B. C, IPy­thon) sind wün­schens­wert
  • Inter­esse an expe­ri­men­tel­lem Arbei­ten, Mess­tech­nik, Pro­zess­über­wa­chung

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte per Mail und voll­stän­dig mit Anschrei­ben, Lebens­lauf, Zeug­nis­sen.